Was zahlt die Unfallversicherung?

Was zahlt die Unfallversicherung im Schadensfall?
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Nicht selten kommt es zu Problemen bei der Frage, was die Unfallversicherung zahlt und was nicht. Schließlich geht es hier im Zweifelsfall nicht um eine kurzfristige oder einmalige Leistung, sondern teilweise um ein Leben lang gezahlte Renten und auch um Zahlungen, die einen Einkommensausfall durch Berufskrankheiten oder Arbeitsunfälle mindern sollen.

Wer ist in der gesetzlichen Unfallversicherung?

Innerhalb der gesetzlichen Unfallversicherung, Arbeitnehmern bekannt als Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse (Beschäftigte im öffentlichen Dienst), besteht ein Versicherungsschutz bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Bestimmte Unternehmer oder Selbständige sind kraft Gesetz unfallversichert, andere wiederum können sich freiwillig versichert.

Welche Leistungen bietet die Unfallversicherung im Ernstfall?

Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind vielfältig und abhängig von Art und Dauer der Erkrankung oder der Rehabilitation – was die Unfallversicherung zahlt, hängt immer auch vom Einsatz der Betroffenen ab, denn selten sind Arbeitsunfälle und die daraus erwachsenen Ansprüche zweifelsfrei geklärt und nachvollziehbar.

Grundsätze der gesetzlichen Unfallversicherung

Was zahlt die Unfallversicherung? Diese Frage stellen sich vor allem Arbeitnehmer, die längerfristig ausfallen und dementsprechend mit Einkommensausfall und Behandlungs- und Rehabilitationskosten konfrontiert werden.

Innerhalb des Systems der Berufsgenossenschaft gibt es drei Grundsätze:

  • Alles aus einer Hand
  • Prävention vor Entschädigung
  • Rehabilitation vor Rente

Das hat für Sie als Arbeitnehmer ziemliche Vorteile, denn die gesetzliche Unfallversicherung ist sowohl für Unfallverhütung, Rehabilitationsmaßnahmen und finanzielle Leistungen zuständig. Was die Unfallversicherung zahlt, wird also auch dieser gegenüber als Anspruch manifestiert. Dennoch bleiben die Schwierigkeiten oftmals so komplex, dass nur mit anwaltlicher Hilfe ein Weg zur Durchsetzung von Forderungen geebnet werden kann. Wir von sozial-secure.de prüfen Ihren Fall und übernehmen gegebenenfalls eine Vorfinanzierung für die Vertretung durch einen Fachanwalt für Medizinrechtohne Kostenrisiko auf Ihrer Seite!

 Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung

Die Leistungen im SchadensfallDie Übernahme und teilweise auch Koordination der medizinischen Rehabilitation ist Aufgabe der Berufsgenossenschaft oder der Unfallkasse. Während dieser Maßnahmen ist es aber teilweise nicht möglich, in Vollzeit seiner bisherigen Tätigkeit nachzugehen. Je länger diese andauern, desto vielfältiger gestaltet sich das finanzielle Risiko.

 

 

Welche finanziellen Leistungen bietet die Unfallversicherung im Einzelfall?

Im Siebten Sozialgesetzbuch (SGB VII) sind die Grundlagen der Geldleistungen der Unfallversicherung geregelt – was die Unfallversicherung zahlt, ergibt sich allein auf Basis dieser Grundsätze. - Verletztengeld Oftmals als „Krankengeld der Berufsgenossenschaft“ bezeichnet. Es wird für die Dauer der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit, welche ärztlich festgestellt werden muss, durch die Krankenkasse im Auftrag der Berufsgenossenschaft ausgezahlt. Es beträgt 80 Prozent des regelmäßigen Bruttoverdienstes, abzüglich der hälftigen Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung – die andere Hälfte leistet die Berufsgenossenschaft anstelle des Arbeitgebers.©123rf.com

Das Verletztengeld

Das Verletztengeld ist auf das regelmäßige Nettoentgelt begrenzt und ist zeitlich begrenzt. Es endet mit dem letzten Tag der Arbeitsunfähigkeit oder spätestens nach 78 Wochen (546. Tag nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit).

Das Übergangsgeld

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Nach diesem Grundsatz wird die Frage, was die Unfallversicherung zahlt, auf den Bereich der „beruflichen Rehabilitation“ angewandt. Selbst nach erfolgreicher Heilbehandlung und voller Erwerbsfähigkeit kann es schwierig sein, zum alten Arbeitsplatz zurückzukehren.

Was passiert, wenn ein Berufswechsel notwendig wird?

Nötig wird dann eine Umschulung, gegebenenfalls auch eine Fortbildung. Zur Sicherstellung des Lebensunterhaltes wird ein Übergangsgeld in Höhe von 68 Prozent des Verletztengeldes gezahlt. Sofern ein Kind zu versorgen oder der Ehepartner nicht berufstätig ist, aufgrund eigener Pflegebedürftigkeit oder der Pflege des Versicherten, erhöht sich das Übergangsgeld auf 75 Prozent des Verletztengeldes.

Was passiert, wenn eine Berufswechsel nicht zu einer Anstellung führt?

Übergangsgeld wird nach einer beruflichen Rehabilitation, die zunächst in eine Arbeitslosigkeit übergeht, für längstens 13 Wochen gezahlt – vorausgesetzt, es besteht kein Anspruch auf Arbeitslosengeld. In diesen Fällen beträgt das Übergangsgeld 60 beziehungsweise 67 Prozent des Verletztengeldes. Die Berufsgenossenschaft leistet zudem den vollen Beitrag zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. -

Was passiert bei verminderter Erwerbsfähigkeit?

Verletztenrente bei verminderter Erwerbsfähigkeit über die 26. Woche hinaus Was zahlt die Unfallversicherung, wenn ich weiterhin zu mindestens 20 Prozent erwerbsgemindert bin und dies über die 26. Woche hinaus? In diesen Fällen greift eine Verletztenrente, die eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) ausgleicht. Hierbei werden vielfältige Bezugsgrößen herangezogen, die viel Raum für Auslegungen lassen. Da es hier oftmals um lebenslange Renten geht, empfiehlt sich die professionelle Schadensregulierung durch einen versierten Rechtsanwalt. Das Team von sozial-secure.de unterstützt Sie dabei – kontaktieren Sie uns unverbindlich und ohne Kostenrisiko noch heute!

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