Wann zahlt die Unfallversicherung?

DWann zhalht die Unfallversicherung?
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Die gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland, in Form von Berufsgenossenschaften für Arbeitnehmer und Unfallkassen für Beschäftigte im Öffentlichen Dienst organisiert, erbringt unzählige Leistungen.

Wann zahlt die Unfallversicherung?

Sie zahlt immer dann, wenn Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten gegeben sind. Dabei orientiert sie sich an dem Grundsatz, dass zuallererst Prävention und Rehabilitation zu leisten sei. Betroffene sehen sich in der Realität aber vielfältigen Schwierigkeiten ausgesetzt, wenn es darum geht, Unfälle oder Berufskrankheiten auch als solche anerkannt zu bekommen.

Da es hierbei oftmals um die berufliche und finanzielle Existenz geht, können schon kleine Faktoren einen Unterschied machen. Es lohnt sich deshalb, von Anfang an auf professionelle Hilfe zu setzen und die Forderungen gegenüber der gesetzlichen Unfallversicherung durch sachkundige Experten durchzusetzen.

Wir von sozial-secure.de kennen die typischen Probleme aus jeder erdenklichen Perspektive und wissen, wie kräftezehrend all dies während der ohnehin laufenden Rehabilitation sein kann. Kontaktieren Sie uns heute, schildern Sie uns Ihren Fall und wir prüfen, ob wir die juristische Vertretung vorfinanzieren können.

Zu Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten

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Wann die Unfallversicherung zahlt und wann nicht, ergibt sich auf dem Siebten Sozialgesetzbuch (SGB VII). Der Vorteil dabei ist, dass die Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse in jedem Fall den richtigen Ansprechpartner darstellt. Das erleichtert den Prozess, stellt Betroffene aber auch vor bestimmte Probleme. Das fängt schon damit an, was überhaupt als Arbeitsunfall gilt oder wie eine Berufskrankheit definiert wird.

Der Arbeitsunfall

Jene Unfälle, die eine versicherte Person im Rahmen der versicherten Tätigkeit erleidet, gelten als Arbeitsunfälle. Das kann entweder ein Unfall bei direkter Ausübung der Tätigkeit sein, oder aber im Umfeld dessen und bei damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Ein klassisches Beispiel ist hier der sogenannte Wegeunfall.

Klassische Tätigkeiten, die demnach auch mitversichert wären, sind etwa die Instandhaltung oder Verwahrung von Arbeitsgeräten, die Teilnahme an Betriebsausflügen oder dem Betriebssport, sofern vom Unternehmen durchgeführt.

Die Berufskrankheit

Während es bei den Arbeitsunfällen häufig um spezielle Konstellationen geht, richtet sich das Augenmerk bei Berufskrankheiten oftmals auf komplexe Fragestellungen. Denn einerseits werden anerkennungswürdige Berufskrankheiten klar definiert, in der Anlage 1 zur Berufskrankheitenverordnung (BKV). Wann die Unfallversicherung zahlt, ergibt sich demnach aus der sogenannten Berufskrankheiten-Liste (BK-Liste).

Aktuell befinden sich dort 77 Positionen, also Krankheiten, die nach medizinischen Erkenntnissen durch berufsbedingte Einwirkungen verursacht sind und die bei bestimmten Personengruppen in erheblich größerem Maße auftreten. Nun sagt der gesunde Menschenverstand, dass oftmals auch andere Faktoren eine Rolle dabei einnehmen, um durch Arbeit zu erkranken.

Es gibt daher die Möglichkeit, Erkrankungen „wie eine Berufskrankheit“ anerkennen zu lassen, wenn diese nicht in § 9 Abs. 1 SGB VII im Näheren definiert sind. Hierfür gilt es, neue Erkenntnisse der Medizin darzulegen, die einer Personengruppe ein arbeitsbedingt deutlich höheres Risiko für eine Erkrankung zuschreiben.

Unsere Leistung

Wir von sozial-secure.de prüfen für Sie, wann die Unfallversicherung zahlen muss und finanzieren die anwaltliche Vertretung gegebenenfalls vor – ohne Risiko für Sie, denn nur im Erfolgsfalle behalten wir einen Anteil an der durchgesetzten Forderung.

Nicht zu schnell klein beigeben bei der Frage: Wann zahlt die Unfallversicherung?

In unserer täglichen Praxis sehen wir, wie vorschnell manch ein Betroffener auf Angebote seitens der Unfallversicherung eingeht. In vielen Fällen sind damit deutliche Leistungseinbußen verbunden. Dies wirkt sich insbesondere bei langfristigen Leistungen, wie Rentenzahlungen oder Wiedereingliederungsmaßnahmen, deutlich negativ aus. Auch wenn die gesetzlichen Regelungen allein aufgrund der Fülle des SGB VII eindeutig erscheinen, so sehen wir doch vielfältige Schwierigkeiten in der Durchsetzung von Forderungen.

Wann die Unfallversicherung zahlt ist demnach weniger eine Frage des OB, sondern des WIE VIEL und des Zeitpunktes. Wir arbeiten seit Längerem mit einer auf Medizinrecht spezialisierten Kanzlei zusammen, um gemeinsam mit Ihnen zum Recht zu gelangen. In einem Bereich, der sich ständig verändert und in welchem absolute Sachkenntnis erforderlich ist, unterstützen wir Sie mit vollem Tatendrang. Lassen Sie uns Ihren Fall unverbindlich und ohne Kostenrisiko prüfen – was haben Sie schließlich zu verlieren?

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